Hyperhidrosis Behandlung

Eine vermehrte Schweißproduktion ist für viele Menschen ein sehr belastendes Problem. Zur schonenden Beseitigung einer vermehrten Schwitzneigung gibt es zwei sehr effektive Behandlungsmethoden.

Unsere Therapien bei vermehrter Schwitzneigung (Hyperhidrosis)

Viele Millionen Menschen leiden unter vermehrtem Schwitzen in Deutschland. Diese Erkrankung wir auch als Hyperhidrosis bezeichnet. Oftmals sind große Areale der Achselhöhlen, Handflächen und die Fußsohlen betroffen. Das sind diejenigen Körperregionen, wo sich generell auch die meisten Schweißdrüsen befinden. Durch hormonelle Fehlsteuerungen, emotionale Faktoren und vermehrte Schweißproduktion kommt es bei diesen Betroffenen zu vermehrtem Schwitzen.
Die vermehrte Schweißproduktion im Bereich der Achselhöhlen wird bei uns in der Venusklinik auch durch Injektion von Botulinumtoxin (Botox oder Dysport) sehr effektiv beseitigt. Der Erfolg der Behandlung hält für etwa sechs Monate an und kann beliebig oft wiederholt werden. Sie sind direkt nach der Injektion wieder gesellschaftsfähig, Sport kann bereits am nächsten Tag betrieben werden.
Sollte eine Botulinumtherapie nicht gewünscht werden, kann bei ausgeprägter Schwitzneigung im Bereich der Achselhöhlen auch eine Schweißdrüsenabsaugung erfolgen, hier werden die überreaktiven Schweißdrüsen schmerzfrei und zielgerichtet abgesaugt. Dieser etwa 90 Minuten dauernde Eingriff wird ambulant und in örtlicher Betäubung oder Dämmerschlaf durchgeführt. Das Ergebnis ist eine dauerhafte und deutliche Reduktion der Schweißproduktion.

Vorgehen bei der Schweißdrüsen-Absaugung:
Nach genauer Markierung der überreaktiven Schwitzareale in beiden Achselhöhlen erhalten Sie eine schmerzlose örtliche Betäubung (Tumeszenzanästhesie). Die Wirkung des Betäubungsmittels setzt sofort ein und hält etwa 8 Stunden an. In jeder Achselhöhle wird ein 1 cm langer Hautschnitt gesetzt. Durch diesen werden die Schweißdrüsen mit einem chirurgischen Präzisionsinstrument gelockert und anschließend abgesaugt. Während des etwa 60minütigen Eingriffs verspüren Sie keinerlei Schmerzen. Im Anschluss an die Operation werden die Wundverschlüsse nach modernsten plastisch-chirurgischen Grundsätzen durchgeführt. Die dabei verwendeten Fäden werden am 7. Tag nach der OP zur abschließenden Kontrolluntersuchung bei uns entfernt. Durch die speziellen kosmetischen Nahttechniken und die Erfahrung der behandelnden Ärzte werden die kleinen Narben später kaum sichtbar sein.

Die Behandlungskosten für beide Methoden werden in der Regel von allen privaten Krankenkassen und Beihilfen übernommen.